Die NATO und die EU-Staaten haben ihrem Verbündeten Rumänien nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus ihre Unterstützung zugesichert und Russlands Vorgehen scharf verurteilt.
Rumänien ist ein Nachbarstaat der Ukraine. In der Grenzstadt Galati schlägt nachts in einem mehrstöckigen Wohnhaus eine russische Drohne ein. Kampfjets der Luftabwehr steigen auf.
Um in Verteidigungsfragen (und ganz allgemein) souverän zu werden, muss Europa die NATO auflösen – eine Aussicht, die ebenso unwahrscheinlich wie notwendig ist.
Keine Überraschungen – das ist das Motto, unter das die NATO die US-Truppenverlagerungen aus Europa in Richtung Asien gestellt hat. Doch es kam anders.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die ungleiche Verteilung bei den Ukraine-Hilfen innerhalb der Allianz kritisiert. Viele Länder unter den 32 NATO-Staaten gäben „nicht genug für die Unterstützung der Ukraine aus“, sagte Rutte bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz Revinge im Süden Schwedens am Donnerstag.
Luxemburg plant eine schrittweise Erhöhung der Militärausgaben bis 2029, um das NATO-Ziel von fünf Prozent des Bruttonationaleinkommens zu erreichen. Investitionen fließen vor allem in Raumfahrt, Cybersicherheit und grenzüberschreitende Verteidigungsprojekte.
Botschaft angekommen: Die Europäer haben nach der Ankündigung eines Abzugs von US-Soldaten aus Deutschland ihr Streben nach mehr Unabhängigkeit in der Verteidigung bekräftigt.
Europa ohne die militärische und politische Präsenz der Vereinigten Staaten – wie wird dies werden? Präsident Donald Trump will und wird das nordatlantische Bündnis beenden, daran gibt es für mich keinen Zweifel.
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat Berichte über eine interne Pentagon-Mail heruntergespielt, in der angeblich sogar eine Suspendierung Spaniens aus der NATO als mögliche Strafmaßnahme erwähnt wird. Hintergrund ist Madrids Weigerung, den von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran militärisch zu unterstützen.
Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges haben sich mehr als ein Dutzend Länder auf einen internationalen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus nach einem Ende der Kampfhandlungen geeinigt.
Unsicherheiten im Nahen Osten setzen Luxemburgs Kerosinversorgung unter Druck. Reserven am Findel reichen nur wenige Tage, Airlines sollen weniger tanken. Engpässe sind nicht ausgeschlossen.
In der NATO-Zentrale in Brüssel genießt Generalsekretär Mark Rutte einen ganz besonderen Ruf. Der Niederländer gilt als Trump-Flüsterer – als einer der wenigen Europäer, die US-Präsident Donald Trump verstehen und besänftigen können.
Der US-Präsident ist erbost, dass NATO-Partner den USA im Iran-Krieg nicht beisteht. Er droht mit Konsequenzen. Und er macht eine Bemerkung, die eine Sensation wäre.
Mit Beginn der fünften Woche des Iran-Kriegs dauern die gegenseitigen Angriffe an, die Huthi-Miliz schießt eine Rakete auf Israel. Die US-Regierung stellt baldige Gespräche in Aussicht.
Die Minister Backes und Delles wollen mit einer neuen Strategie Unternehmen der Verteidigungsindustrie unterstützen – das reicht von einem klaren rechtlichen Rahmen für Waffenproduktion bis hin zu einem „Defence Campus“ auf dem ehemaligen Gelände von Liberty Steel in Düdelingen.
Trump rief nach Hilfe von NATO‑Verbündeten bei der Sicherung der Straße von Hormus. Weil diese bislang offensichtlich ausbleibt, kritisiert er die Bündnispartner.
Könnte die Nato dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern.
Die USA und Israel haben den Krieg gegen den Iran begonnen. Jetzt fordert Trump Nato-Partner und andere unbeteiligte Länder auf, sich an der Sicherung der wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen.
Die europäischen NATO-Länder sehen den Grönland-Streit mit den USA nach dem Beginn der NATO-Arktismission ausgeräumt und wollen nun Europas Rolle im Bündnis stärken.
Der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa, General Alexus G. Grynkewich, lobt in Luxemburg die Verteidigungsbemühungen des Großherzogtums – und spricht von einer neuen Grönland-Mission der NATO.
Die Diskussion um eine Zusammenarbeit zwischen Frankreich und anderen EU-Ländern bei der nuklearen Abschreckung gibt es schon lange. Die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus und sein Gebaren gegenüber den NATO-Partnern nicht nur im Grönlandstreit haben diese Debatte aber neu befeuert.
Ein 75 Jahre alter Vertrag zwischen den USA und Dänemark spielt offenbar eine Schlüsselrolle in der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Grundsatzeinigung mit der Nato über Grönland.
Nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten mit Strafzöllen scheint in der EU die Zeit der sanften Diplomatie vorbei zu sein. Der Tonfall wird rauer. Auch in Luxemburg?
Der Grönland-Konflikt muss innerhalb der NATO diskutiert und gelöst werden, meint Außenminister Xavier Bettel in einer Stellungnahme gegenüber dem Tageblatt – und fordert NATO-Generalsekretär Rutte auf, Gespräche mit dem US-Präsidenten aufzunehmen.
Die Nachricht klingt spektakulär: Erste NATO-Truppen sind auf Grönland gelandet. Fast scheint es, als habe sich die NATO im Streit mit den USA auf die Seite der Europäer geschlagen – und als könne es jederzeit zum Showdown mit US-Präsident Donald Trump kommen.