Nach Tagessiegen bei Tour und Vuelta triumphiert Sepp Kuss auch beim Giro. Jonas Vingegaard bleibt mit großem Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung.
Nach zuletzt nur wenigen Veränderungen sticht bei der diesjährigen Kaderrevision des COSL vor allem das Karriereende der langjährigen Elitekaderathleten Jeff Bauer und Peter Murphy hervor. Mit Lennox Papi stößt allerdings auch ein junger Cyclocrossfahrer zu den wenigen Wintersport-Kaderathleten hinzu.
Gewichtheben, Kraftdreikampf, Ringen – und jetzt auch Strong(wo)man: Bei den zahlreichen Kraftsportarten ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Doch die Regeln und Teildisziplinen weisen klare Unterschiede auf. Eins vorweg: Lkws und anderes Fahrzeug wird lediglich bei Strongman aufgefahren (und gehoben).
Nina Berton (EF Education-Oatly) bestreitet ab Samstag ihren zweiten Giro d‘Italia. Die 24-Jährige zeigte sich zuletzt mit einem 3. Platz beim Festival Elsy Jacobs (1.1) und mit einem 5. Platz beim Navarra Classic (1.Pro) in einer starken Verfassung. Für die Italien-Rundfahrt hat sie spezielle Maßnahmen zur Vorbereitung getroffen.
Der Franzose Paul Magnier hat seinen Etappen-Hattrick beim Giro d’Italia perfekt gemacht und das violette Trikot zurückerobert. Der 22-Jährige vom Team Soudal Quick-Step setzte sich im Massensprint des 18. Teilstücks in Pieve di Soligo vor den Italienern Edoardo Zambanini (Bahrain-Victorious) und Jonathan Milan (Lidl-Trek) durch. Durch seinen dritten Tagessieg zog Magnier in der Sprintwertung wieder am Ecuadorianer Jhonatan Narváez vorbei.
Jannik Sinner ist kurz davor, im Eiltempo in die dritte Runde einzuziehen. Doch dann kommt die drastische Wende. Der Italiener kämpft, leidet – und verliert.
Mit Victoria Rausch verliert die luxemburgische Leichtathletik eine ihrer erfolgreichsten Athletinnen der vergangenen Jahre. Die 29-Jährige beendet ihre Karriere nach zahlreichen Erfolgen, mehreren Landesrekorden – aber auch nach einer Laufbahn, die immer wieder von Verletzungen geprägt war.
Jenny Zeyen
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Es war eine spannende Saison, auch wenn die Finalserie bereits nach drei Spielen entschieden war. Vor allem der Abstiegskampf präsentierte sich jedoch so intensiv wie selten zuvor, während im Pokal eine lange Durststrecke beendet wurde. Nachfolgend wirft das Tageblatt einen Blick auf die Spieler, die die Saison 2025/26 besonders geprägt haben.
Die luxemburgischen Taekwondo-Kämpfer wussten bei den heimischen Luxembourg Open in der Coque zu überzeugen. Allen voran Aushängeschild Sekou Coulibaly, der in der Klasse bis 68 kg souverän Gold holte.
Yves Wehmer, der bereits Mitte der Woche den 17. Platz im klassischen Wettkampf belegt hatte, landete im Sprintfinale der Kajak-Abfahrt den zwölften Platz. Für den 29-Jährigen war es die erste Teilnahme an einem WM-Finale.
Das Mini Europe ist nicht mehr wegzudenken. Beim internationalen U14-Turnier des Basket Esch kämpften am Pfingstwochenende insgesamt 16 Teams um die Titel bei den Mädchen und Jungs.
Die Weltelite der Para-Leichtathletik traf sich an drei Tagen bei den „ParAthletics 2026“ im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Mehr als 450 Athletinnen und Athleten aus 58 Nationen sorgten für einen hochklassigen internationalen Wettbewerb, bei dem nicht weniger als neun Welt- und zehn Europarekorde aufgestellt wurden.
Am tiefsten Punkt des Landes ging es an Pfingstmontag um die nationalen Titel auf der Fünf-Kilometer-Strecke. Jubeln durften Jory Teixeira und Anna Reiff.
Chester Kieffer überzeugte im deutschen Carrera Cup mit seinem bislang besten Qualifying, feierte sein erstes Podium und kämpfte sich am Sonntag trotz mehrerer Rückschläge eindrucksvoll durchs Feld.
Jonas Vingegaard dominiert den Giro und wird wohl in einen erlesenen Kreis aufsteigen. Doch eigentlich ist es nur das Aufwärmprogramm für das Tour-Duell mit Tadej Pogacar.
Am verlängerten Pfingstwochenende gab es eine ganze Reihe von Rennen mit luxemburgischer Beteiligung. Dabei konnte nicht nur die Nationalmannschaft der Damen in Niederösterreich überzeugen.
Kimi Antonelli reißt die Führungsrolle bei Mercedes aggressiv an sich. Zehn Jahre nach Rosberg gegen Hamilton haben die Silberpfeile endlich wieder ein echtes Teamduell – liegt der nächste große Knall in der Luft?
Mit einem überzeugenden 36:28-Heimsieg gegen den HBD haben die Red Boys die Meisterschaft auf eindrucksvolle Weise beendet. Obwohl die Titelverteidigung bereits seit zwei Wochen feststand, wurde der neunte Differdinger Meistertitel am Samstag vor den eigenen Fans gebührend und ausgiebig gefeiert.
Volle Tribünen, eine Atmosphäre mit echtem Finalcharakter und ein intensiver Schlagabtausch: Das Saisonfinale entwickelte sich zu einem regelrechten Basketball-Krimi – mit dem glücklichen Ende für die Musel Pikes, die sich den Klassenerhalt damit zum dritten Mal in Folge über die Relegation sicherten.
Die Enhanced Games, bei denen verbotene Dopingmittel zugelassen waren, sind bei ihrer Premiere in Las Vegas hinter den Erwartungen der Veranstalter zurückgeblieben.
Seit über 30 Jahren gehört das Mini Europe vom Basket Esch zu den bedeutendsten Jugendturnieren im luxemburgischen Basketball. Zahlreiche Spieler sammelten dort ihre ersten großen internationalen Erfahrungen. Einer von ihnen ist Joé Biever, der 2003 mit Esch den historischen Turniersieg feierte – ein Moment, der seine gesamte Karriere prägen sollte.
Nach der Auftaktniederlage meldeten sich die Musel Pikes im zweiten Relegationsspiel trotz Verletzungssorgen eindrucksvoll zurück. Vor dem alles entscheidenden dritten Duell hofft Enzo Sanna, der zuletzt noch mehr Verantwortung übernommen hat, nun auf den Klassenerhalt am Samstagabend.
Die Meisterfrage ist längst geklärt, doch die AXA League hält am letzten Spieltag noch eine offene Frage bereit: Düdelingen und Berchem kämpfen am Samstag im Fernduell noch um Platz zwei.
Zum 42. Mal fand am Donnerstag einer der Höhepunkte des nationalen Schulsportkalenders statt. Beim „Ronderëm de Séi“ stand bei Hunderten laufbegeisterten Schülern einmal mehr der Spaß im Fokus.
Trainer Anders Johansson begleitet Chris Rodesch schon dessen halbes Leben lang und hat den Weg des Luxemburger Tennisprofis mitgeprägt. Auch bei den French Open in Paris war der gebürtige Schwede mit dabei – Momente, die mittlerweile allerdings seltener geworden sind.
Eine Saison mit nur sieben Mannschaften im Oberhaus ist zu Ende. Wenig überraschend holte sich der T71 Düdelingen den Meistertitel, während die Sparta mit dem Pokalsieg eine lange Durststrecke beenden konnte. Nachfolgend wirft das Tageblatt einen Blick auf die Damen, die die Saison 2025/26 geprägt haben.
Nach den Paralympics 2024 in Paris war es sportlich etwas ruhiger um die Rennrollstuhlfahrerin Katrin Kohl geworden. Seit vergangenem Herbst nimmt die Para-Sportlerin aus Diekirch ihre Karriere wieder mit neuer Entschlossenheit in Angriff. Ein neuer Trainer soll dabei helfen, die langfristigen Ziele konsequent umzusetzen.
Nach der 79:89-Auftaktniederlage in der „Best of three“-Relegation haben die Musel Pikes eindrucksvoll zurückgeschlagen. Mit einem 97:86-Erfolg glichen die Moselaner die Serie aus, sodass es am Samstag in Heffingen zum entscheidenden Showdown kommt.
Im luxemburgischen Beachvolleyball tut sich etwas: Zum Auftakt der mitteleuropäischen Turniere holten Steve Weber und Colin Hilbert in Tschechien Bronze. Auch ein zweites Herren-Duo vertritt die Luxemburger Farben derzeit auf internationalem Level.
Ab dem 15. Juni schlägt die luxemburgische Damen-Nationalmannschaft beim Billie Jean King Cup in San Marino auf. Die FLT möchte die Bühne des Wettbewerbs auch nutzen, um dem Damentennis im Großherzogtum neuen Schwung zu verleihen – und nimmt sich dabei auch den jüngsten Erfolg der Herren im Davis Cup zum Vorbild.