Angesichts der bevorstehenden Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP30) im brasilianischen Belém wird deutlich, dass das weltweite Bekenntnis zu einer gerechten Energiewende auf der Strecke bleibt. In dem Jahr seit der Unterzeichnung des Abkommens zur Aufstockung der Klimafinanzierung auf der COP29 – mit dem Ziel, bis 2035 jährlich 1,3 Billionen US-Dollar zu mobilisieren – haben sich die reichen Länder von ihren finanziellen Zusagen zurückgezogen. Noch schwerer wiegt, dass diese Anzeichen mangelnder Aufrichtigkeit gerade zu einem Zeitpunkt kommen, an dem die Kosten für die Anpassung an den Klimawandel und die Dekarbonisierung in den Entwicklungsländern steigen.
Von Laura Carvalho