Nach neuen Drohungen von Trump

Keine Kniefälle mehr

Nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten mit Strafzöllen scheint in der EU die Zeit der sanften Diplomatie vorbei zu sein. Der Tonfall wird rauer. Auch in Luxemburg?

„Wir werden immer Verbündete sein“, schrieb eine Delegation des US-Repräsentantenhauses vor knapp einem Jahr ins Goldene Buch der Chamber

„Wir werden immer Verbündete sein“, schrieb eine Delegation des US-Repräsentantenhauses vor knapp einem Jahr ins Goldene Buch der Chamber Foto: Editpress/Julien Garroy

Venezuela, Iran und vor allem Grönland. Die komplexe Weltlage war an diesem Montagmorgen auch Thema in der außenpolitischen Kommission der Chamber – einen Tag vor mehreren Debatten im Plenum der Kammer. Kommissionspräsident Gusty Graas (DP) fasst den breiten Konsens unter den Abgeordneten nach der Sitzung im Gespräch mit dem Tageblatt wie folgt zusammen: „Die Drohungen von US-Präsident Trump können nicht stillschweigend akzeptiert werden.“ Die Lage sei ernst, so der DP-Politiker, man habe Angst um die NATO, „eine militärische Aktion der USA in Grönland wäre der Super-GAU“, so Graas.

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