Protestmarsch

„Marche féministe“ am Sonntag: Fünf Forderungen an Politik und Gesellschaft

Wenige Tage nach dem historischen Votum in der Chamber, um die Freiheit auf Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufzunehmen, findet am Sonntag die „Marche féministe“ statt. Der Protestmarsch zieht dieses Jahr unter dem Slogan „Gesundheit als Recht, nicht als Privileg“ durch Luxemburgs Innenstadt.

Großes Demonstrationsaufgebot beim Protestmarsch mit vielen Teilnehmern und Transparenten im Freien

Großes Aufgebot beim letztjährigen Protestmarsch Foto: Editpress/Julien Garroy

Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März organisiert die Plattform JIF („Journée internationale des femmes“) wieder ihren alljährlichen Protestmarsch durch Luxemburgs Innenstadt. Um 14.00 Uhr geht der Protestzug von der place de Paris los. Passend zum historischen Votum in der Chamber am Dienstag, bei dem die Freiheit auf Schwangerschaftsabbruch eine Hürde zur Verankerung in der Verfassung genommen hat, steht der diesjährige Protestmarsch ganz im Zeichen der Gesundheit.

Unter dem Grundsatz „Gesundheit als Recht, nicht als Privileg“ richten die Organisatorinnen fünf Forderungen an Politik und Zivilgesellschaft. Demnach werden eine universelle und kostenlose Gesundheitsversorgung für alle Menschen und die Beseitigung medizinischer und geschlechtsspezifischer Verzerrungen in der Gesundheitsversorgung gefordert. Die sexuelle, reproduktive und gynäkologische Gesundheit soll zu einer zentralen Säule der sozialen Gerechtigkeit gemacht und Themen wie Gewalt und Diskriminierung als wichtige Bestandteile der öffentlichen Gesundheit anerkannt werden. Zudem fordert die JIF, dass die psychische Gesundheit gefördert werden soll. (siw)

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