Tuning und Regeln für alle
Was E-Scooter-Fahrer wissen müssen
Illegales Tuning, Regelverstöße und schwere Unfälle: Manipulierte E-Scooter werden zur Gefahr. Was erlaubt ist, wo die Grenzen liegen – und welche Folgen drohen.
Das Entdrosseln von E-Scootern ist in Luxemburg illegal und kann Konsequenzen nach sich ziehen Foto: Jens Büttner/dpa
Unfälle mit E-Scootern sind keine Seltenheit. Am 18. März kollidierte in Howald ein Tretrollerfahrer mit einem Auto und verletzte sich am Kopf, wie das CGDIS dem Tageblatt mitteilte. Am 3. April ereignete sich ein weiterer tragischer Unfall: Zwei Jugendliche bemannten zusammen einen Roller, als sie die Kontrolle über das Gerät verloren. Einer der beiden stürzte und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Am 14. April stürzte wieder eine Frau und musste zur Kontrolle ins Krankenhaus. Wie sich herausstellte, waren beide E-Scooter so manipuliert, dass die zulässige Höchstgeschschwindigkeit „deutlich überschritten“ wurde.
E-Scooter können bei voller Fahrt beachtliche Geschwindigkeiten erreichen. In Luxemburg unterliegen sie allerdings einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h (entspricht einer Leistung von bis zu 1.000 Watt), heißt es auf der Webseite der Polizei. Doch wo es Regeln gibt, werden auch immer wieder Wege gefunden, um diese zu umgehen.