Das Tageblatt hat am Mittwoch den hauseigenen Rivaner vorgestellt. Neben der Kostprobe stand vor allem das Rundtischgespräch zwischen Landwirtschaftsministerin Martine Hansen und den Winzern aus der Region im Mittelpunkt. Die Eindrücke vom Abend.
Önologe Jean Cao bewertet den Tageblatt-Rivaner im direkten Vergleich mit dem Referenzwein, den wir vor gut einem Jahr ausgewählt haben. Wie beurteilt der Experte unsere Arbeit?
Von der Pacht über Arbeitsstunden und Materialkosten bis hin zur Kellerarbeit: Herauszufinden, was unser Rivaner in der Produktion gekostet hat, ist keine einfache Aufgabe. Wir liegen aber wohl über sechs Euro pro Flasche und damit haben wir den Wein noch nicht an den Kunden gebracht.
Da war doch noch was ... die Etiketten. Nachdem unsere Leser für die Gewinner-Entwürfe abgestimmt haben, müssen diese noch gedruckt und aufgeklebt werden. Das Timing ist, wie normalerweise bei unserer Tageszeitung, fast perfekt – oder fast schon zu spät.
Zwei bedeutende Organisationen der Luxemburger Mosel feiern im Jahr 2026 ihr 60-jähriges Bestehen: die Privatwënzer asbl. und die Genossenschaft Domaines Vinsmoselle. Beide wurden 1966 gegründet – allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen.
Was für Winzer die gestiegenen Preise für Glasflaschen sind, sind für Zeitungsverlage die stetig steigenden Papierkosten. Die Rechnung ist simpel – und ernüchternd: Produzieren wird teurer, konsumiert wird weniger. Sowohl beim Wein als auch bei gedruckten Zeitungen zeigt die Kurve nach unten.
Paul Thill übt nicht nur einen einmaligen Beruf in Luxemburg aus, er hat auch eine Position mit langer Tradition inne. Als Weinkontrolleur sichert er die Regeln, die Qualität und damit auch das Vertrauen in den einheimischen Weinbau ab.
Unser Rivaner ist sicher in die Flaschen abgefüllt worden. Während des Prozesses wurde uns so richtig bewusst, wie viel Wein wir da produziert haben. Nun fehlen noch die Etiketten, und dann steht unserem Launch-Event am 29. April nichts mehr im Weg.
Am 29. April wird der Tageblatt-Rivaner feierlich vorgestellt. Noch müssen einige Entscheidungen getroffen werden, bevor wir unseren Wein in die Flaschen abfüllen können. Die letzte Qualitätskontrolle hat uns jedenfalls überzeugt.
Nach dem Angriff auf den Iran steigen die Energiepreise täglich an. Im Gespräch mit dem Tageblatt blicken drei Winzer auf die Auswirkungen einer potenziellen Energiekrise.
Während der Pro-Kopf-Konsum von Wein und Crémant in Luxemburg kontinuierlich sinkt, bleibt der Absatz einheimischer Produkte vergleichsweise stabil. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen die Winzer zunehmend auf Export.
Lange bevor in Diekirch Bier gebraut wurde, gab es Weinberge an den Hängen um die Sauerstadt. Vor 327 Jahren zerstörte ein eisiger Winter die letzten Rebstöcke. Die Geschichte dazu hat den früheren Präsidenten des Nationalen Flurneuordnungsamtes, Charles Konnen, auf die Idee gebracht, einen seiner Träume in die Realität umzusetzen.
Zwischen Mosel, Reben und historischen Mauern entsteht in Ehnen ein Zentrum des Weinerlebens. Es vereint Wein, Kultur und Geschichte. Das „Wäinhaus“ rückt seiner Eröffnung näher. Vielleicht bereits 2026, hieß es beim diesjährigen Neujahrsempfang im Weinbauinstitut. Ein Ortsbesuch.
Wein, check. Flaschen, check. Etiketten, nicht check. Der Wein kann bald abgefüllt werden, doch die Etiketten fehlen. Ein Besuch bei Printing Ossa, die einzige Druckerei Luxemburgs, die Etiketten auf Rolle herstellt.
Neue Gesetze, Reformen und ein Jubiläum prägen den Ausblick auf 2026. Beim Neujahrsempfang des IVV wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen und Chancen der Luxemburger Weinbau steht. Das ist auch für uns relevant, denn der Domaine-Tageblatt-Wein wird in diesem Jahr fertig.
Luxemburg nimmt 2026 offiziell am Dry January teil. Dass ein Verzicht auf Alkohol, auch wenn er lediglich vorübergehend ist, der Gesundheit guttut, ist bewiesen. Aber gibt das dem Staat das Recht, sich in die Trinkgewohnheiten der Bürger einzumischen? Hier gehen die Meinungen auseinander.