Domaine Tageblatt

Wein aus der Brauereistadt: „Mir wëllen een Dikricher Patt maachen“

Lange bevor in Diekirch Bier gebraut wurde, gab es Weinberge an den Hängen um die Sauerstadt. Vor 327 Jahren zerstörte ein eisiger Winter die letzten Rebstöcke. Die Geschichte dazu hat den früheren Präsidenten des Nationalen Flurneuordnungsamtes, Charles Konnen, auf die Idee gebracht, einen seiner Träume in die Realität umzusetzen.

Mitglieder der Diekircher Garten- und Heimsektion arbeiten freiwillig im Weinberg bei der Weinpflege

Mitglieder der Diekircher Garten- und Heimsektion helfen unentgeltlich im Weinberg Foto: Nicolas Kneip

„Ich hegte seit langem den Wunsch, einmal Winzer zu sein“, sagt Charles Konnen im Gespräch mit dem Tageblatt. Vor drei Jahrhunderten waren es laut schriftlichen Übermittlungen Benediktinermönche, die in Diekirch Wein anbauten. Heute haben sich die Mitglieder der Vereinigung „Dikricher Wäifrënn“ dieser Sache angenommen. „Als ich Freunde und Bekannte von meiner Idee erzählte, waren alle der Meinung, das sei eine ‚Super-Idee‘, doch darüber reden und meinen Traum in die Wirklichkeit umsetzen können waren zwei Paar Schuhe“, sagt Konnen.

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