Domaine Tageblatt

Zu Besuch in der Redaktion: Wenn Winzer Tageblatt-Texte schreiben

Rollentausch im Tageblatt: Während die Redaktion seit Monaten an einem eigenen Wein arbeitet, schlüpfen nun Winzer in die Rolle von Journalisten.

Fünf Gäste arbeiten gemeinsam an einer Zeitungs-Doppelseite während eines Nachmittags-Workshops

Unsere fünf Gäste mussten innerhalb von einem Nachmittag eine Doppelseite in der Zeitung füllen Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Tageblatt-Team hat sich anderthalb Jahre lang als Winzer versucht. Das Resultat ist unser Rivaner, den wir am 29. April in Grevenmacher präsentieren. Eine Idee hat uns allerdings von Anfang an nicht losgelassen: Wenn Journalisten Wein produzieren, sollten Winzer doch auch eine Zeitung produzieren. Oder mindestens eine Doppelseite.

Gesagt, getan. Fünf Hobby-Journalisten standen am Montag mehr oder weniger pünktlich um 13 Uhr in unserer Redaktion, um für die Dienstagnummer eigene Texte zu produzieren. Darunter vier Winzer: Corinne Kox (Domaine Kox), Guy Krier (Domaine Krier-Welbes), Bob Molling (Molling Wines) und André Mehlen (Domaines Vinsmoselle). Hinzu kam auch noch Jean-Paul Schmitz, Geschäftsführer von Printing Ossa, der uns bei den Etiketten für unsere Flaschen begleitet hat.

Gruppenfoto von Winzern und Medienprofis bei Wein-Event mit André Mehlen, Guy Krier, Louis Elsen, Cédric Feyereisen und weiteren Experten
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V.l.: André Mehlen (Domaines Vinsmoselle), Guy Krier (Domaine Krier-Welbes), Louis Elsen (Grafiker), Cédric Feyereisen (Chef der Lokalredaktion), Corinne Kox (Domaine Kox), Chris Schleimer (Chefredakteur), Bob Molling (Molling Wines) und Jean-Paul Schmitz (Printing Ossa)

© Foto: Editpress/Julien Garroy

Zu Besuch in der Redaktion: Wenn Winzer Tageblatt-Texte schreiben
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© Foto: Editpress/Julien Garroy

Zu Besuch in der Redaktion: Wenn Winzer Tageblatt-Texte schreiben
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© Foto: Editpress/Julien Garroy

Zu Besuch in der Redaktion: Wenn Winzer Tageblatt-Texte schreiben
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© Foto: Editpress/Julien Garroy

Nach einer kurzen Führung durch das Büro und ein paar Erklärungen zum Ablauf haben wir die „Eintagsjournalisten“ sofort ins kalte Wasser geworfen. Hier ist die Kaffeemaschine, da ein Laptop – das musste fürs Erste reichen. Das erschien uns nur fair: Denn die vorübergehende Chefredakteurin Corinne Kox hat uns bei unserem Wein-Experiment zwar begleitet und beraten, allerdings auch des Öfteren gesagt: „Schaut mal, wie ihr zurechtkommt.“

Natürlich haben wir im Laufe des Nachmittags ein paar Fragen beantwortet, Ratschläge erteilt und die Texte gegengelesen. Aber das Endresultat stammt komplett aus der Feder unserer Winzer-Journalisten – und lässt sich sehen.

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