Domaine Tageblatt

Warum Wein auf Qualität statt auf Trends setzen sollte

Weinbranche in der Krise: Winzerin Jacqueline Achermann plädiert für Qualität und Haltung statt kurzfristiger Trends. Ein Gastbeitrag.

Jacquelien Achermann spricht engagiert und vermittelt eine klare, überzeugte Meinung in einer Diskussion

Jacquelien Achermann vetritt eine klare Meinung: Die Zukunft des Weinbaus liegt nicht darin, jedem Trend nachzulaufen Foto: privat

Die Weinbranche ist in der Krise. Und ja, man kann das schönreden. Von Herausforderung sprechen oder von Wendepunkt. Fakt ist: In den letzten zehn Jahren ist der Konsum um rund 20 Prozent gesunken. Das entspricht 214 Millionen Hektolitern, die 2024 nicht in die Kehlen, sondern mancherorts in die Desinfektionsindustrie flossen. Das liegt nicht (nur) an den Jungen, sondern vor allem am demografischen Wandel, der unsicheren Weltlage und am fehlenden Kleingeld. Auch neue Familien- und Sozialstrukturen tragen dazu bei, dass Wein weniger selbstverständlich in den Alltag eingebunden ist.

Abgrenzung mit Alternativen

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