Die Hoffnung, dass der Aufzug an den Grenzen nur ein Säbelrasseln sein sollte, hat sich nicht erfüllt. Zwei renommierte Autoren kommen in US-Medien zu zwar ähnlichen, aber nicht deckungsgleichen Analysen dazu, wie es jetzt weitergehen könnte. Im „Time“-Magazin hat ein Schreiber den – bisherigen – Verlauf des Waffengangs erstaunlich gut vorhergesehen und rechnet nur mit einem kurzzeitigen Einmarsch, der vor allem Destabilisierung anstrebe und trotzige Machtdemonstration sei. In der „Washington Post“ ist ein anderer Autor überzeugt: Die Russen sind gekommen, um zu bleiben, denn sie stehen erst am Anfang ihres Plans.
25.02.2022