Ukraine

Gepackte Taschen aus Angst vor russischen Panzern

Mit seiner Anerkennung der pro-russischen Separatisten-Gebiete in der Ostukraine als unabhängig und seiner Ankündigung, auch russische Truppen dorthin zu schicken, hat Kreml-Chef Wladimir Putin ein politisches Beben ausgelöst. Besonders heftig ist es für die Bewohner an der Frontlinie zu spüren, an der sich die ukrainische Armee und die pro-russischen Kämpfer der selbst ernannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk seit Jahren gegenüberstehen.

In Awdijiwka, einer Stadt an der Frontlinie bei Donezk, bereiten sich die Menschen auf den kommenden Krieg vor

In Awdijiwka, einer Stadt an der Frontlinie bei Donezk, bereiten sich die Menschen auf den kommenden Krieg vor Foto: Aris Messinis/AFP

„Im Moment schießen sie so stark wie 2015“, sagt Anna Welitschko, die in der ostukrainischen Stadt Awdijiwka lebt. Awdijiwka liegt oberhalb der Frontlinie, die 39-Jährige hat einen guten Blick auf die Stadt Donezk, die Hauptstadt der gleichnamigen „Volksrepublik Donezk“. Von dort feuern die Separatisten regelmäßig auf Awdijiwka. Welitschkos Wohnhaus wurde bereits kurz nach dem Beginn des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine 2014 bei Bombardements schwer beschädigt.

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