Militärbündnis

Russlands Druck auf die Ukraine lässt Schweden und Finnland näher an die NATO rücken

Der Einmarsch russischer Truppen im ukrainischen Donbass hat in Schweden und Finnland die Forderungen nach einer NATO-Mitgliedschaft in Teilen der Bevölkerung und der Opposition wieder laut werden lassen. Doch die sozialdemokratischen Regierungen in Stockholm und Helsinki widersetzen sich.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit Pekka Haavisto (l.) und Ann Linde (r.), den Außenministern aus Schweden und Finnland

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit Pekka Haavisto (l.) und Ann Linde (r.), den Außenministern aus Schweden und Finnland Foto: AFP/John Thys

Mit einer gewissen Vorsicht verurteilte die schwedische Premierministerin Magdalena Andersson Russland: „Das ist ein Bruch gegen das Völkerrecht.“ Allerdings wollte die Sozialdemokratin das Senden von russischen Streitkräften in die Ukraine nicht als „Invasion“ definiert wissen. Auch die Frage nach möglichen Lieferungen von „Defensivwaffen“ wollte die 55-Jährige nicht beantworten.

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