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Dritter Tag der Ukraine-Invasion: Kampf um Kiew und Debatte um Swift-Sanktion

Russland wirft der Ukraine vor, Friedensverhandlungen eine Absage erteilt zu haben. Der Kampf um Kiew geht daher weiter, die Einwohner werden mit Waffen und Munition ausgestattet. Weit mehr als 100.000 Menschen haben die Ukraine bereits verlassen.

Ukrainische Soldaten gehen am 26.02.2022 in der Nähe von Trümmern eines brennenden Militärlastwagens auf einer Straße in Kiew

Ukrainische Soldaten gehen am 26.02.2022 in der Nähe von Trümmern eines brennenden Militärlastwagens auf einer Straße in Kiew Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Im Krieg Russlands gegen die Ukraine droht eine Ausweitung der Kampfhandlungen vor allem in Kiew. Der Kreml behauptete, die Ukraine habe am Samstag Friedensverhandlungen mit Russland abgelehnt. Daher werde der „Vormarsch der wichtigsten russischen Streitkräfte“ wieder aufgenommen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Die ukrainische Führung dementierte. „Ihre Kommentare, dass wir Verhandlungen abgesagt hätten, sind lediglich Teil ihrer Taktik“, sagte Präsidentenberater Mychajlo Podolak einer Mitteilung zufolge. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rief seine Landsleute in Videobotschaften am Samstag zur Abwehr russischer Angriffe auf. Nach Angaben des Innenministers wurden 25.000 automatische Waffen sowie 10 Millionen Patronen an Einwohner Kiews ausgegeben. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) teilte mit, dass weit mehr als 100.000 Menschen aus der Ukraine in Nachbarländer geflüchtet seien.

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