Ukraine-Krise

Milliardenentschädigung bei Nord Stream 2? Darum hat Putin schlechte Karten

Rund zehn Milliarden Euro hat der Bau von Nord Stream 2 gekostet. Wird die Pipeline endgültig gestoppt, guckt der russische Staatskonzern Gazprom in die Röhre. Könnte Putin Deutschland verklagen?

Ein Infocontainer zur Gas-Pipeline Nord Stream 2 in Deutschland: Wegen des eskalierenden Russland-Ukraine-Konflikts wurde das Projekt bis auf Weiteres gestoppt

Ein Infocontainer zur Gas-Pipeline Nord Stream 2 in Deutschland: Wegen des eskalierenden Russland-Ukraine-Konflikts wurde das Projekt bis auf Weiteres gestoppt Foto: dpa/Stefan Sauer

Wenn der durch und durch hanseatisch geprägte deutsche Kanzler erklärt, er würde an Stelle eines Investors nicht darauf wetten, dass die als Reaktion auf Russlands Einmarsch in der Ostukraine vorläufig gestoppte Gaspipeline Nord Stream 2 jemals ans Netz geht, dann war das eine harte Gewinnwarnung, die Olaf Scholz in der ARD aussprach. Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Robert Habeck wäre es klüger gewesen, Nord Stream 2 gar nicht erst zu bauen. Europa brauche eine vielfältige Energielandschaft und nicht „einen Klumpen Risiko durch die Ostsee“.

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