„Die Welt stand still.“ So beschreibt Corinna Hansen-Krewer (42) die Zeit nach der Totgeburt ihres Sohnes Jonathan. Er ist ein Sternenkind. Sie erlebt damals überfordertes medizinisches Personal. Gleichzeitig ist sie selbst im Ausnahmezustand. Seitdem engagiert sie sich für Mütter von Sternenkindern.
Das Gesundheitsministerium weist auf eine neue Sicherheitsinformation zu bestimmten Antibabypillen hin. Betroffene sollen ihre Verhütung nicht einfach ohne ärztliche Rücksprache absetzen.
Weil falsche Wahlkampfversprechen bei manchen Ärzten und profitorientierten Interessengruppen Hoffnungen geschürt haben, erklärte AMMD-Präsident Chris Roller diese Woche die konventionierte Medizin in Luxemburg für beendet. Vielleicht wird sie bald ohne die AMMD fortgesetzt.
Eine Firma, die Softwarelösungen für luxemburgische Arztpraxen bereitstellt, ist zum Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die Details sind unklar, aber laut dem Unternehmen soll der Vorfall nur halb so schlimm gewesen sein.
Zehn Jahre nach seiner Gründung zieht das Info-Zentrum Demenz Bilanz. Leiterin Christine Dahm-Mathonet spricht über wachsenden Informationsbedarf, hartnäckige Tabus und die Vision eines demenzfreundlichen Luxemburgs.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen CNS und AMMD fordert die „Patiente Vertriedung“, Patienten aktiv in die Reform einzubinden. Eine Liberalisierung lehnt sie ab.
Im Tageblatt-Interview erklärt CNS-Präsident José Balanzategui, wieso die Verhandlungen mit der AMMD über eine neue Konvention gescheitert sind, weshalb die Ausgaben bei den Ärzten in den letzten zehn Jahren um 100 Prozent zugenommen haben und warum er nicht mit der Ärztevereinigung „zesumme bei d’Politik goe“ kann.
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Doch ausgerechnet der weibliche Brustbereich kann Ersthelfer zögern lassen – mit Folgen für die Überlebenschancen von Frauen.
Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) hat am Mittwoch den nächsten Schritt der ambulanten Wende im Gesundheitswesen vorgestellt. Ambulante Eingriffe werden auf Urologie und Interventionen am Bauchfell ausgeweitet, die medizinische Bildgebung bleibt nur in Krankenhäusern und ihren Antennen möglich.
Nach der Suspendierung von Philippe Wilmes sprach dieser von anonymen Anschuldigungen. Die Leiter von HRS und CHL stellen klar: Die Vorwürfe sind nicht anonym, sondern stammen von bekannten Fachkollegen und Patienten.
Im Ernstfall zählt jede Minute: Mit Notfalldosen, die derzeit in der Hauptstadt verteilt werden, soll wertvolle Zeit gewonnen werden. Am Mittwoch stellten die Verantwortlichen ihr Pilotprojekt im Rathaus in Luxemburg-Stadt vor.
Am Donnerstag hat CSV-Gesundheitsministerin Martine Deprez ihren Gesetzentwurf zu den Arztgesellschaften im Parlament hinterlegt. „Salariatsmedizin“ soll künftig auch außerhalb von Krankenhäusern nur sehr eingeschränkt möglich sein.