Cactus-Erbe, Bauträger, Lebemann: Kindy Fritsch war eine schillernde Persönlichkeit. Heute ist er ein Mann im Überlebenskampf gegen Staat, Justiz und einen der größten Prüfungskonzerne des Landes. Seine eigene Erzählung verrät dabei mehr, als ihm lieb sein dürfte.
Noch vor wenigen Jahren bezeichnete sich Bob Scholtes selbst als „kleinen Pummeligen“. Heute verfolgen Tausende Menschen seine Ultraläufe und Extrem-Challenges im Internet. Der 22-Jährige ist zu einem der bekanntesten Gesichter der Luxemburger Laufszene geworden.
Am Freitag hat Luxemburgs statistisches Institut Statec eine erste Schätzung für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal 2026 vorgelegt. Die Zahlen sind so ernüchternd wie erwartet. Nicht schlechter, aber auch nicht besser.
Nadine Braconnier ist ein „echtes Künziger Mädchen“ und steht seit dem 20. Mai der Gemeinde Käerjeng als Bürgermeisterin vor. Im Interview erklärt sie, wieso ihr ihre jahrelange Erfahrung als Gemeindesekretärin hilft, wie sie die Aufregung rund um ihren Amtsantritt sieht und was ihre Ziele als Bürgermeisterin sind.
Der Dienstag hatte es meteorologisch in sich. Was sich über der Großregion abspielte, war mehr als gewöhnliches Schauerwetter. Auch die weiteren Aussichten bleiben vorerst wechselhaft.
Nach nur drei Tagen und ohne die in der Vergangenheit üblichen „Überstunden“ haben CSV-DP-Regierung und Sozialpartner sich am Donnerstagabend auf eine Grundsatzvereinbarung zur Tripartite geeinigt. Sie sieht Energiepreisbremsen für alle Energieträger sowie Steuerkredite vor, die für Mindestlohnempfänger höher ausfallen. 450 Millionen Euro lässt die Regierung sich die Maßnahmen in den nächsten beiden Jahren insgesamt kosten. Eine Gegenfinanzierung ist nicht vorgesehen.
Aufeinanderfolgende Regierungen versprechen das Problem auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt anzugehen. In den letzten vier Jahren ist jedoch erneut das Gegenteil passiert. Die Zahl der Baugenehmigungen fällt – trotz des stetig steigenden Mangels an Wohnraum.
Lactalis will ab April 2027 keine Luxemburger Milch mehr abnehmen. Was das für die 68 Milchbetriebe der Kooperative Prolek bedeutet, weiß nach dem Krisengespräch mit der Ministerin noch niemand genau. Aber die Zeit drängt.
Vor dem Beginn der Tripartite-Verhandlungen erklärt Statec-Direktor Tom Haas, welche Auswirkungen der Iran-Krieg auf Luxemburg haben könnte, wieso es einfacher ist, eine Untergrenze für gesellschaftliche Teilhabe zu definieren als eine Obergrenze für Wohlstand, und weshalb Haushalte sich statistisch leichter durchleuchten lassen als Unternehmen.
Sommerzeit ist auch Freibadzeit. Badebegeisterte in Grevenmacher müssen sich jedoch seit Saisonbeginn an eine neue Kleiderordnung gewöhnen. Das gefällt nicht jedem. Es gibt aber auch Verständnis.
Wer in Luxemburg krankgeschrieben wird, darf in den ersten Tagen kaum vor die Tür. Selbst der Gang zum Supermarkt oder zur Schule ist tabu. Wie die CNS Krankmeldungen kontrolliert und was erlaubt ist.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Vorermittlung gegen den suspendierten Orthopäden Philippe Wilmes eingeleitet. Ihm wird unter anderem schwere vorsätzliche Körperverletzung sowie Betrug vorgeworfen.
Das Tageblatt ist jetzt online – und zwar nicht nur (wie seit 1995) im Web unter tageblatt.lu, sondern auch als umfassendes Print-Archiv auf den Seiten der Luxemburger Nationalbibliothek. Für alle frei nutzbar.
Die europäischen Stahlproduzenten stehen unter erheblichem Druck. Hohe Energiekosten, internationale Konkurrenz und geopolitische Krisen belasten die Industrie. In Luxemburg derweil bleibt der Sektor von der Krise ziemlich verschont. Das Tageblatt sprach mit Valérie Massin, Country Head von ArcelorMittal Luxemburg, über die aktuelle Lage des Unternehmens.