Umweltschutz

Kein Fluss in Luxemburg erreicht den von der EU geforderten guten Zustand

Die Alzette durchquert Luxemburg von Süden nach Norden. Ihr Zustand ist nach wie vor schlecht. Auch die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie kommt kaum voran. Eine Suche nach den Gründen.

Alzette-Fluss bei Esch, menschlich gestaltete Ufer mit natürlicher und urbaner Landschaft im Wandel

Die Alzette wurde im Laufe der Zeit viel vom Menschen bearbeitet. Hier in der Nähe von Esch. Foto: Editpress/Claude Lenert

Sie entspringt in Frankreich, fließt über die Grenze, durchquert Esch und den „Gronn“ der Hauptstadt und streckt sich dann wie eine Wirbelsäule Richtung Norden. Erst in Ettelbrück, nach 73 Kilometern, mündet der Fluss in die Sauer. Die „Uelzecht“ fließt damit durch das Herz des Landes und wird von zahlreichen Bächen gespeist. Alle diese Gewässer haben eins gemeinsam: Ihre Qualität lässt zu wünschen übrig. Laut dem Wasserinformationssystem für Europa (WISE) ist Luxemburg beim Zustand der Gewässer sogar das Schlusslicht in der Europäischen Union (EU).

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