Frühlingshafte Aussichten

Nach extrem nassem Februar übernimmt nun die Sonne

Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn zeigt sich das Wetter passend zur Jahreszeit von seiner freundlichen Seite. Nach einer bereits überwiegend angenehmen Vorwoche – abgesehen von einem etwas ungemütlicheren Samstag – bleibt auch die neue Woche unter Hochdruckeinfluss.

Enten am Hesper Weiher im Frühling, umgeben von grünem Schilf und blühender Natur

Auch die Enten am Hesper Weiher spüren schon den Frühling Foto: Editpress/Guido Romaschewsky

Zum Wochenstart dominiert nach teils morgendlichem Nebel die Sonne. Ein ähnliches Bild zeichnet sich für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ab: Frühnebel löst sich meist rasch auf, anschließend bleibt es überwiegend sonnig und trocken.

Erst ab Freitag sehen einzelne Modelle eine schwache Front mit etwas Regen. Andere Berechnungen halten selbst das noch für unsicher. Auch für das Wochenende gibt es nur vereinzelte Hinweise auf kleinere Störungen – insgesamt bleibt der Hochdruck klar tonangebend.

Die Temperaturen bewegen sich klar über dem langjährigen Mittel. Am Dienstag werden 15 bis 17 Grad erreicht. Von Mittwoch bis Freitag liegen die Höchstwerte meist zwischen 14 und 16 Grad. Auch am Wochenende sind nur geringe Schwankungen zu erwarten.

In den Nächten sinken die Temperaturen spürbar, meist knapp über den Gefrierpunkt, lokal ist leichter Bodenfrost möglich. Ein nachhaltiger spätwinterlicher Kälteeinbruch ist bis mindestens nach dem 8. März nicht in Sicht.

Februar 2026: Zu mild und sehr nass

Ein kurzer Blick zurück zeigt, dass der Februar deutlich aus dem Rahmen fiel. An der Météo-Boulaide-Referenzstation in Baschleiden wurden rund 134 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gemessen – mehr als doppelt so viel wie im langjährigen Mittel. Auch die Durchschnittstemperatur lag mit 5,3 Grad klar über dem Referenzwert von 1,99 Grad. Das Januar-Defizit beim Niederschlag wurde damit mehr als ausgeglichen. Auch an der Station des staatlichen Dienstes am Findel war der Monat um 3 Grad zu mild und fast doppelt so nass wie normalerweise. Die Sonne schien statt 79,5 Stunden nur 31,7 Stunden.

Fast totale Sonnenfinsternis im August

Während das Wetter aktuell wenig spektakulär verläuft, lohnt sich ein Blick voraus: Am 12. August 2026 steht am Abend eine nahezu totale Sonnenfinsternis an. Ab 19.20 Uhr beginnt der Mond, sich vor die Sonne zu schieben. Gegen 20.15 Uhr wird das Maximum erreicht – 89,68 Prozent der Sonnenscheibe werden bedeckt sein. Noch bevor das Ereignis vollständig endet, geht die Sonne unter. Sollte das Wetter mitspielen, ergibt sich eine besonders eindrucksvolle Szenerie mit einer stark verfinsterten Sonne am Abendhorizont.

Die letzte Sonnenfinsternis war am 10. Juni 2021 zu beobachten. Damals wurden lediglich rund 12 Prozent der Sonne verdeckt. Im August erwartet uns somit ein deutlich spektakuläreres Schauspiel.

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