Hantavirus

Luxemburger Forscher: „Der Vorfall führt uns vor Augen, dass sich solche Ausbrüche vermehren“

Ein gefährliches Virus macht sich auf einem Kreuzfahrtschiff breit. Die Ereignisse rund um das Hanta-Virus und das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ haben die Welt in Atem gehalten. Der Luxemburger Forscher Alexander Skupin erklärt, warum das trotzdem nicht mit der Corona-Pandemie vergleichbar ist.

Schiff Hondius auf Meer, Biophysiker Skupin erklärt geringeres Infektionsrisiko von Hanta-Erreger im Vergleich zu Covid

Nach den Hanta-Virus-Fällen auf der „Hondius“ (l.) sagt der Luxemburger Biophysiker Alexander Skupin: „Das Infektionsrisiko ist wesentlich geringer als bei Covid“ Fotos: dpa (2), Editpress/Julien Garroy

Die Ereignisse auf dem kleinen Kreuzfahrtschiff „Hondius“ haben in den vergangenen Wochen unangenehme Erinnerungen geweckt. Zwei Passagiere des Schiffs brachten in Argentinien eine gefährliche Version des Hanta-Virus mit an Bord – die sogenannte „Anden-Variante“. Andere Passagiere steckten sich an. Drei Menschen sind gestorben. Die überlebenden Passagiere konnten – unter anderem unter Mithilfe der Luxembourg Air Rescue – das Schiff inzwischen verlassen.

Behörden, WHO und Wissenschaft schließen eine neue Pandemie aber aus. Warum ist das Hanta-Virus anders als SARS-CoV-2? Das erklärt der Biophsyiker Alexander Skupin. Der Forscher hat während der Corona-Pandemie die Luxemburger Regierung beraten. Seine Expertise liegt auch in der Projektion von Pandemien.

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