40 Jahre Kampf für offene Grenzen
Vor 40 Jahren versprach Schengen offene Grenzen und ein neues Europa. Heute steht der Ort, der zum Symbol für Reisefreiheit wurde, erneut im Fokus – zwischen Hoffnung und Rückschritt. Als am 14. Juni 1985 fünf Staaten auf dem Schiff „MS Princesse Marie-Astrid“ das Schengener Übereinkommen unterschrieben, war das ein Meilenstein: Schranken fielen, Menschen sollten sich frei bewegen können. Vier Jahrzehnte später geraten diese Errungenschaften ins Wanken. Angesichts von Migration, Sicherheitsdebatten und geopolitischen Spannungen greifen EU-Staaten wieder zu Grenzkontrollen. Luxemburg bleibt davon nicht unberührt. Was ist geblieben vom Geist von Schengen? Ein Gespräch mit zwei Männern, die an vorderster Front mit diesen Fragen konfrontiert sind: Michel Gloden, Bürgermeister von Schengen, und Innenminister Léon Gloden.
14.06.2025