Anti-Tabak-Gesetz

Luxemburg führt strenge Regeln für Nikotinbeutel ein – Einweg-Vapes bleiben außen vor

Luxemburg bekommt ein neues Anti-Tabak-Gesetz, in dem neue Nikotinprodukte und Nikotinbeutel hart reguliert werden. Industrie und Handelskammer kritisieren das De-facto-Verbot. Derweil bleiben Einweg-E-Zigaretten außen vor.

Die alternativen Nikotinprodukte finden vor allem bei jungen Menschen immer mehr Zuspruch

Die alternativen Nikotinprodukte finden vor allem bei jungen Menschen immer mehr Zuspruch Foto: Marijan Murat/dpa

Luxemburg braucht Zigaretten. Oder genauer gesagt: Der luxemburgische Staat ist angewiesen auf die Steuereinnahmen durch den Verkauf von Tabakprodukten, auch und gerade an die vielen Nachbarn, die über die Grenze kommen, um Zigaretten oder Tabak zu kaufen. Gleichzeitig verfolgt der Staat aber auch das genaue Gegenteil als Ziel: Die Luxemburger sollen die Gesundheitskasse schonen und weniger rauchen – also keine Zigaretten kaufen. Zwar ist die Zahl der Raucher im Großherzogtum laut einer Studie der „Fondation Cancer“ in diesem Jahr gesunken, von 27 Prozent auf 23 Prozent. Ob diese Entwicklung sich jedoch fortschreiben wird, ist keinesfalls sicher.

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