Grenzkontrollen
Gloden: Verlagerung ins Landesinnere ein Schritt in die richtige Richtung, aber keine dauerhafte Lösung
Deutschlands Grenzkontrollen stoßen in Luxemburg weiter auf Kritik. Innenminister Gloden warnt vor langfristigen Folgen für die Großregion und drängt auf europäische Lösungen.
Léon Gloden plädiert dafür, die Grenzkontrollen bis auf Weiteres tiefer ins Landesinnere zu verlegen Foto: Editpress/Julien Garroy
Luxemburgs Innenminister Léon Gloden (CSV) äußert sich weiterhin kritisch zu den anhaltenden deutschen Grenzkontrollen. Gloden betonte am Donnerstagmorgen im Interview beim Radiosender 100,7, dass diese Maßnahmen langfristig nicht haltbar seien und den europäischen Schengen-Raum sowie die wirtschaftliche und soziale Vernetzung der Großregion belasteten.