Nahostpolitik

Anerkennung Palästinas: Rot-rot-grünes Trio wirft Luxemburgs Regierung „Zickzackkurs“ vor

Vor der am Dienstagnachmittag in der Chamber angesetzten Debatte über eine staatliche Anerkennung Palästinas werfen Vertreter von drei Parteien der luxemburgischen Regierung einen „Zickzackkurs“ in ihrer Nahostpolitik vor. 

Yves Cruchten (LSAP), Sam Tanson („déi gréng“) und Marc Baum („déi Lénk“) fordern eine „klare Haltung“ der luxemburgischen Regierung in Sachen staatliche Anerkennung Palästinas

Yves Cruchten (LSAP), Sam Tanson („déi gréng“) und Marc Baum („déi Lénk“) fordern eine „klare Haltung“ der luxemburgischen Regierung in Sachen staatliche Anerkennung Palästinas Foto: Editpress/Julien Garroy

Sam Tanson („déi gréng“), Marc Baum („déi Lénk“) und Yves Cruchten (LSAP) fordern eine klare Haltung der luxemburgischen Regierung – nicht nur, was die Anerkennung Palästinas als Staat anbelangt. Sie verlangen ebenfalls, dass Luxemburg angesichts der humanitären Lage im Gazastreifen mehr Druck auf Israel ausübt. „Es vergeht quasi kein Tag, an dem keine Menschen im Gazastreifen sterben“, sagt Sam Tanson im Hinblick auf die „immer katastrophalere Situation“ in der Region. Die Grünen-Politikerin bedauert, dass die luxemburgische Regierung nicht entsprechend darauf reagiere.

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