Schnelltram
Chamber-Kommission diskutiert über Südverbindung – GridX-Halt bleibt umstritten
Die Regierung hat neue Details zur Schnelltram zwischen Luxemburg-Stadt und dem Süden vorgestellt.
Der Baubeginn für die neue Südverbindung ist für das erste Semester 2028 vorgesehen Symbolfoto: Vincent Lescaut/L’essentiel
Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) hat am Donnerstag zusammen mit Luxtram-Direktor Helge Dorstewitz den aktuellen Stand des Schnelltram-Projekts in der Chamber-Kommission vorgestellt. Das Projekt ist Teil des „Plan national de mobilité“ und gilt als eines der wichtigsten Vorhaben, um die Hauptstadt besser mit dem Süden zu verbinden. Wie bereits im Oktober sprach Backes davon, die Tram „zu den Leuten zu bringen, nicht umgekehrt“. Es gehe darum, hochwertige Strukturen zu schaffen, „durch die die Leute nicht nur durchlaufen“. Sie müssten „funktional, komfortabel und sicher sein“, sagte die Ministerin.
Ein zentraler Punkt des Vorhabens sind die bereits angekündigten drei „Pôles de mobilité“ – Knotenpunkte, an denen Tram, Bus, Auto, Fahrrad und Fußwege zusammenlaufen – in Leudelingen, Steinbrücken und Foetz. Nach Angaben von Dorstewitz ist der Baubeginn auf der Strecke für das erste Semester 2028 vorgesehen, mit einer Inbetriebnahme des ersten Abschnitts bis Foetz im Jahr 2031. Die Inbetriebnahme in „Metzeschmelz“ ist nach wie vor für 2032 vorgesehen, „Belvaux Mairie“ für 2035.