Hoteliers, Reiseagenturen und Datenschützer waren auf die Barrikaden gegangen. Sie hatten davor gewarnt, dass mit dem neuen Meldegesetz in Spanien der „gläserne Tourist“ eingeführt werde. Die Hotels sollten den Sicherheitsbehörden sogar Telefon, E-Mail und Kreditkartendaten ihrer Gäste übermitteln. Nun machte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska einen kleinen Rückzieher: Das neue elektronische Touristenregister startete zwar Anfang Dezember, aber zunächst nur mit jenen Urlauber-Basisdaten, die auch im Ausweis oder Reisepass stehen.
03.12.2024