Syrien

Islamisten rücken auf Homs vor

Die islamistischen Kämpfer in Syrien rücken offenbar weiter rasant im Land vor. HTS-Anführer Abu Mohammed al-Dscholani bekräftigte das Ziel, Machthaber Baschar al-Assad zu stürzen.

Flüchtlinge gehen zwischen den Zelten in einem Lager in der Stadt Tabqa im Gouvernement Raqqa im Norden Syriens. Tausende von kurdischen Familien, die aus Aleppo und Tel Rifaat vertrieben wurden, sind in provisorischen Unterkünften und auf den Straßen der kurdisch kontrollierten Gebiete der Stadt Tabqa untergekommen.

Flüchtlinge gehen zwischen den Zelten in einem Lager in der Stadt Tabqa im Gouvernement Raqqa im Norden Syriens. Tausende von kurdischen Familien, die aus Aleppo und Tel Rifaat vertrieben wurden, sind in provisorischen Unterkünften und auf den Straßen der kurdisch kontrollierten Gebiete der Stadt Tabqa untergekommen. Foto: Hogir El Abdo/AP/dpa

Nach ihrer Einnahme der Großstädte Aleppo und Hama im Nordwesten des Landes befänden sich die Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) und ihre Verbündeten nur noch fünf Kilometer von der Stadt Homs entfernt, erklärte am Freitag die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.  Homs ist nach der Hauptstadt Damaskus und Aleppo die drittgrößte Stadt des Landes. Auf dem Weg Richtung Homs seien die HTS und ihre Verbündeten in die Städte Rastan und Talbisseh eingedrungen, erklärte die Beobachtungsstelle. Es sei eine „völlige Abwesenheit“ von Truppen der Assad-Regierung in diesen beiden Städten festzustellen gewesen.

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