Rumänien

Erstarkte Rechtsextreme, gerupfte Sozialisten: Prognosen sind nach Parlamentswahl schwierig

Rumäniens rechtsextreme Parteien sind bei der Parlamentswahl erstarkt. Die gerupften Sozialisten (PSD) haben sich als stärkste Kraft jedoch behauptet. Der künftige Kurs des Karpatenstaats dürfte erst nach der Präsidentenkür deutlich werden. Doch mehrere Unsicherheitsfaktoren erschweren die Prognosen.

Die Liberalen der USR-Partei mussten trotz ihrer Präsidentschaftskandidatin Elena Lasconi (M.) Federn lassen

Die Liberalen der USR-Partei mussten trotz ihrer Präsidentschaftskandidatin Elena Lasconi (M.) Federn lassen Foto: AFP/Mihai Barbu

Fast ein Viertel an Wählerzuspruchs eingebüßt und gerupft, aber die Wahlschlacht dennoch nicht gänzlich verloren: Eher erleichtert als bestürzt wirkte die Führung der Sozialisten (PSD) nach Rumäniens Parlamentswahl am Sonntag. Denn trotz starker Zugewinne der rechtsextremen Konkurrenz hat sich die angeschlagene Regierungspartei mit 22,27 Prozent der Stimmen als stärkste Parlamentskraft behaupten können.

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