EU-Beitritt der Ukraine

Selenskyj drückt zum Start der Gespräche aufs Tempo

Mit rund zweijähriger Verspätung hat die EU am Montag in Luxemburg die Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau aufgenommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem „großen Schritt nach vorn“. Die Erweiterung sei „strategisch“ und alternativlos.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt einen EU-Beitritt seines Landes zum 1. Januar 2027 an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt einen EU-Beitritt seines Landes zum 1. Januar 2027 an Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

Ursprünglich sollten die Verhandlungen bereits im Juni 2024 beginnen, doch Ungarn legte ein Veto ein. Erst nach der Abwahl des ewigen „Neinsagers“ Viktor Orban und der Unterzeichnung eines Abkommens zum Schutz der ungarischen Minderheit in der Ukraine kam grünes Licht aus Budapest.

Nun soll alles ganz schnell gehen: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj möchte sein Land möglichst schon am 1. Januar 2027 in die EU führen. Auch Maia Sandu, seine Amtskollegin aus Moldau, hat es eilig. Allerdings mahlen die Mühlen in Brüssel langsam.

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