Rumänien vor Richtungswahl

Am Blitzaufstieg des rechtsextremen Präsidentschaftsanwärters Georgescu teilen sich die Geister

Die Politkrise in Rumänien vertieft sich. Von Moskau massiv unterstützte Rechtsextremisten verspüren Aufwind. Das Verfassungsgericht sagt die in der Diaspora bereits begonnene Stichwahl der Präsidentschaftskür ab. Ratlos ringt ein Land um seine Identität.

Die Präsidentschaftskandidatin der liberalen USR Elena Lasconi sollte in der Stichwahl gegen den prorussischen und rechtsextremen Kandidaten Calin Georgescu antreten

Die Präsidentschaftskandidatin der liberalen USR Elena Lasconi sollte in der Stichwahl gegen den prorussischen und rechtsextremen Kandidaten Calin Georgescu antreten Fotos: AFP/Daniel Mihailescu

Der Duft von Glühwein und frisch gebackenen Baumstriezel zieht durch die Blockhaussiedlung auf dem Siegesplatz. Auf der Bühne trällert ein Mädchen neben überdimensionierten Nussknackern Weihnachtsweisen. Lachend flitzen auf dem Freiheitsplatz Schlittschuhläufer über das Eis. Alles wirkt, wie es immer war, auf dem Weihnachtsmarkt im rumänischen Timisoara. Nichts scheint die Vorfestfreude zu trüben.

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