Die großen Namen enttäuschen, dafür überrascht die französische Komödie: Matteo Garrones „Pinocchio“ verpasst die Chance, aus der Vorlage mehr als einen netten Kinderfilm zu machen, Abel Ferraras meditative Meditation zwischen David Lynch, Lars von Trier und Terrence Malick verstört nicht ausreichend, um Interesse zu wecken, und das Regie-Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern überzeugt mit einer herrlich absurden und im Grunde genommen tieftraurigen Komödie über die Folgen der Digitalisierung.
26.02.2020