Berlinale

Porträt des Künstlers als Außenseiter

„My Salinger Year“ will Coming-of-Age-Streifen, Hagiografie und Rom-Com zugleich sein – die Mischung funktioniert allerdings deswegen nicht, weil J.D. Salinger bloß ein Vorwand ist, um eine seichte Story mit Figuren ohne Tiefe zu inszenieren. Im Gegensatz dazu ist „Volevo nascondermi“ ein einfühlsames, schön gefilmtes, stark gespieltes Werk über einen tragischen, faszinierenden Außenseiter.

Joanna Rakoff (Margaret Qualley) soll sich um Salingers Fanpost bekümmern

Joanna Rakoff (Margaret Qualley) soll sich um Salingers Fanpost bekümmern Foto: micro_scope

Je mysteriöser das Leben eines Schriftstellers ist, desto neugieriger sind die Fans, Journalisten und Forscher: Vor Thomas Pynchon galt dies bereits für den enigmatischen Eremiten J.D. Salinger, der sich nach einigen Veröffentlichungen (darunter der Kultroman „The Catcher in the Rye“ und diverse Kurzgeschichten) ganz aus der Öffentlichkeit zurückzog und die letzten 45 Jahre seines Lebens nichts mehr veröffentlichte.

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