Abgesehen von gesundheitlichen Problemen, vollen Intensivstationen, fehlenden Beatmungsgeräten und gesellschaftlicher Isolierung hat die Pandemie noch andere dunkle Seiten, die vielen Bürgern größtenteils verborgen bleiben. Die Mitglieder der „Stroossenenglen“ aber werden fast tagtäglich mit den Folgen der sanitären Krise konfrontiert. Sie erleben in der Praxis, was die Luxemburger Menschenrechtskonvention seit einem Jahr in regelmäßigen Abständen immer wieder anprangert: Die Pandemie wirkt wie ein Multiplikator auf Armut und Ungleichheiten.
07.05.2021