Schnelltests und A/B-Wochen

Nun also doch: Bildungsministerium ändert globale Teststrategie

Was vor einer guten Woche noch als Teil der globalen Test-Strategie bezeichnet wurde und an dem quasi nicht gerüttelt werden durfte, daran hat das Bildungsministerium nun doch Änderungen vorgenommen. Zu der Strategie gehörten sowohl die einmal pro Woche durchgeführten Schnelltests an den Schulen als auch das systematische Testen innerhalb der Schule und auf keinen Fall zu Hause. Nicht wenige Eltern hatten wegen letzterem Punkt ihre Einverständniserklärung verweigert. Woher nun der plötzliche Sinneswandel?

Eine Schülerin bekommt von der Lehrerin die Hände desinfiziert

Eine Schülerin bekommt von der Lehrerin die Hände desinfiziert Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Am Tag vor dem Regierungsrat hatte Bildungsminister Claude Meisch in einem RTL-Podcast die Aufhebung der A/B-Wochen nach Pfingsten sowie das Hochfahren auf zwei Schnelltests pro Woche in den Schulen angekündigt. Auf der Pressekonferenz zum Regierungsrat am Mittwoch war es Premier Xavier Bettel, der diese Änderungen bestätigte. Es geht einerseits um die Aufhebung des Wechselunterrichts in den oberen Lyzeum-Klassen, andererseits um die Modifizierung der globalen Teststrategie durch ein bedeutsames Element: die Schnelltests.

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