Zum 100. Geburtstag
Luxemburgs Journalisten feiern sich selbst – mit Crémant und offenen Fragen
Zum 100. Geburtstag der Journalistenvereinigung ALJP kamen Medienprofis und Politprominenz im „Chouchou“ zusammen. Gefeiert wurde in seltener Eintracht, diskutiert wurden Informationszugangsgesetz, Pressefreiheit und Lachszucht.
Alles gute zum Geburtstag: ALJP-Präsident Sidney Wiltgen schüttelt Premierminister Frieden die Hand. Ministerin Margue freut sich derweil über die Geburtstagskuchen. Roger Infalt (hinten links) war auch dabei. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Einer der ehernen journalistischen Grundsätze lautet, dass der Journalist nicht über sich selbst Bericht erstatten sollte. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Kritische Distanz zum Gegenstand der Betrachtung ist in dem Fall schwierig umzusetzen. Es gibt jedoch Gelegenheiten, in denen man als Journalist um die Nabelschau nicht herumkommt. Eine solche Gelegenheit war der 100. Geburtstag der „Association luxembourgeoise des journalistes professionels“, der ALJP, den die Zunft der Berichterstatter am Samstagabend im „Chouchou“ in Hollerich beging. Mangels kritischer Distanz ist der folgende Bericht aus der ironischen Selbstdistanz verfasst.