Stad Lëtzebuerg
„Déi Lénk“ zieht wegen Einsatz von privaten Sicherheitsfirmen vor Gericht
Die Stadt Luxemburg setzt seit Ende des Jahres 2020 auf private Sicherheitsfirmen als zusätzliches Wachpersonal an den hauptstädtischen Brennpunkten. Die Entscheidung der hauptstädtischen Gemeinde und des Innenministeriums ist umstritten. Nun versucht die Lokalfraktion von „déi Lénk“, gerichtlich dagegen vorzugehen.
Die Sicherheitsbeamten sollen Präsenz zeigen und Sicherheit erzeugen. Zwei Zweierteams mit Hund sind täglich von 17 bis 23 Uhr im Bahnhofsviertel im Einsatz. Ein weiteres Team patrouilliert am Nachmittag im Stadtzentrum. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma sollen in Stadt Luxemburg für mehr Sicherheit sorgen. Im Dezember unterschrieb der Gemeinderat der Stadt Luxemburg eine entsprechende Konvention – und sorgte für große politische Aufregung. Dürfen private Wachleute überhaupt in dieser Form eingesetzt werden? Wird Polizeiarbeit nun privatisiert? So lauteten nur einige der Fragen, die damals laut wurden. Bei den Bewohnern der betroffenen Viertel hingegen kam die Entscheidung der Gemeinde weitestgehend gut an.