Kritik am Sozialsystem
„Unangebracht und kontraproduktiv“: Politik reagiert auf Vorwürfe der „Stroossenenglen“
Laut „Stroossenenglen“ kommt die staatliche Hilfe in Luxemburg nicht immer dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Grund seien u.a. Sozialarbeiter, die nicht mit Herz und Seele bei der Sache seien, kritisiert Mitbegründer Luc Lauer. Familienministerin Corinne Cahen und der hauptstädtische Sozialschöffe Maurice Bauer nennen die Vorwürfe ungerecht und unangebracht.
Gemeinsam sollten die Akteure der Luxemburger Sozialhilfe dafür sorgen, dass den Notbedürftigen im Land geholfen wird, betont Familienministerin Corinne Cahen. Streitereien oder Kritiken seien vor diesem Hintergrund kontraproduktiv. Foto: Editpress/Tania Feller
„Eigentlich müsste niemand in Luxemburg auf der Straße leben und kein Mensch Hunger leiden.“ Das sagt Luc Lauer, Mitbegründer der „Stroossenenglen“. Regelmäßig ist der hochgewachsene Öslinger mit den anderen Freiwilligen im Obdachlosenmilieu unterwegs und versucht, schnell und unbürokratisch Abhilfe zu schaffen.