Am 11. September 2001 schaute die Welt gemeinsam auf denselben Bildschirm: 9/11 war das letzte globale Großereignis, bei dem das Fernsehen das unangefochtene Leitmedium blieb.
Guantánamo und Massenüberwachung: Mit den Anschlägen vom 11. September begann der Westen, seine eigenen verfassungsrechtlichen Grundwerte systematisch auszuhöhlen.
Am Morgen nach 9/11 blieben Italiens Kioske stundenlang leer: Die Redaktionen druckten im Eiltempo Sonderausgaben und veränderten die vertraute Nachrichtenwelt über Nacht.
Direkte Filme über den 11. September floppten fast ausnahmslos – doch in Blockbustern wie „The Dark Knight“ verarbeitete Hollywood das nationale Trauma präziser als jede Dokumentation.
Das Bügelbrett im Wohnzimmer, die Schockstarre der Mutter und die Live-Bilder aus Manhattan: Wie Redakteur Sidney Wiltgen das Unfassbare erlebte, als die Türme fielen.
War der 11. September 2001 ein Wendepunkt? Richard Haass zieht Bilanz zu Al-Qaida, US-Kriegen in Afghanistan und Irak sowie neuen Terrorgefahren durch KI und Drohnen.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wollte US-Präsident George W. Bush erst Al‑Qaida und dann alle Terrorgruppen weltweit ausschalten. Die Mission wurde nicht erfüllt.
Eine Sprengstoffdrohne und unklare Urheber verschärfen die Debatte über Krieg und Frieden. Wie weit darf Deutschland reagieren, wenn der Absender im Dunkeln bleibt? Wie aktuelle Entwicklungen im Ukrainekrieg völkerrechtlich zu bewerten sind.