Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs sind für die Welt gravierend. Hohe Spritpreise setzen auch US-Präsident Trump unter Druck. Nun soll es Bemühungen um eine Waffenruhe geben.
Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs sind für die Welt gravierend. Hohe Spritpreise setzen auch US-Präsident Trump unter Druck. Die Entwicklungen im Tageblatt-Liveticker.
Während die Beweggründe für US-Präsident Donald Trumps Iran-Krieg schwer zu entschlüsseln sind, lässt sich der Hauptnutznießer weitaus leichter identifizieren: der russische Präsident Wladimir Putin.
Trump verschärft seine Drohungen Richtung Teheran. Wird der Iran die Straße von Hormus bis Dienstag tatsächlich freigeben – oder droht eine weitere Gewaltspirale?
Trump will den Iran zur Öffnung der für den Ölmarkt wichtigen Straße von Hormus zwingen und spricht eine Drohung aus. Aus dem Iran kommt prompt eine scharfe Warnung. Der Konflikt droht zu eskalieren.
Nach drei Wochen Iran-Krieg hat sich der neue oberste Führer der Islamischen Republik siegesgewiss gezeigt. Die Feinde des Iran würden „besiegt“, erklärte Modschtaba Chamenei am Freitag in einer schriftlichen Botschaft – er trat erneut nicht persönlich auf. Der Iran setzte seine Vergeltungsangriffe in der Golfregion fort.
Der Krieg der Vereinigten Staaten und von Israel gegen den Iran hat nach drei Wochen die gesamte Region und die Weltmärkte destabilisiert. Ein Ende ist nicht in Sicht, die Zeichen stehen weiter auf Eskalation. Der Iran droht inzwischen mit Angriffen auf Urlaubsorte.
Minister Lex Delles warnt vor möglichen Versorgungsengpässen bei Diesel und Kerosin. Die Regierung bereitet sich auf eine Tripartite vor, falls zwei Indextranchen kurz nacheinander anfallen.
Unter Präsident Donald Trump hat die US-Außenpolitik einen neuen Tiefpunkt erreicht, analysiert Wirtschaftsnobelpreisträger Daron Acemoglu in seinem Beitrag. Schaden wird das vor allem Amerika selbst.
Obwohl der Iran-Krieg steigende Energiepreise zur Folge hat, sieht Luxemburgs Premier derzeit noch keinen Handlungsbedarf. Sollte die Krise andauern, würde die Regierung gezielte Maßnahmen ergreifen.
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass seine Regierung den Kongress um bis zu 200 Milliarden Dollar für militärische Ausgaben bitten könnte. Die Summe läge deutlich über den bisherigen Kriegskosten und würde auch die Ukraine-Hilfen übersteigen.
Im Iran-Krieg werden zunehmend die großen Energieanlagen der Golfregion zum Ziel von Angriffen. Am Donnerstag schnellten die Öl- und Gaspreise in die Höhe.
Der Steilflug der Spritpreise setzt sich weiter fort. Am Freitag trifft es wieder Super-95-Fahrer – vor allem aber Diesel-Fahrer. Der Literpreis Super 95 steigt ab Mitternacht um 2,5 Cent und beläuft sich dann auf 1,727 Euro. Das teilt das Wirtschaftsministerium am Donnerstagabend in einer Pressemitteilung mit.