Iran-Krieg

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten.

Ursula von der Leyen besichtigt das Ehrenmal im Australian War Memorial Canberra, Besuch der EU-Kommissionspräsidentin 2026

European Commission President Ursula von der Leyen visits the Roll of Honour during her tour of the Australian War Memorial in Canberra on March 24, 2026. (Photo by DAVID GRAY / AFP) AFP

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten gefordert. „Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt“, sagte von der Leyen vor Journalisten während eines Besuchs in Canberra anlässlich der Unterzeichnung eines Handelsabkommens zwischen Australien und der EU.

Von der Leyen verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges. „Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Iran-Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

4 Kommentare
Manfred Reinertz Barriera 24.03.202610:13 Uhr

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten. Die Pfizer-Tante hat ja wieder ihre Kompetenz überschritten: Außenpolitik ist Sache der EU-Mitgliedstaaten – also Ursula, bleib bei deinem Leisten...

CG 24.03.202609:47 Uhr

Wie wäre es wenn Frau von der Leyen versuchen würde im Ukraine-Krieg zu vermitteln damit die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden und dann Sanktionen gegen Israel zu ergreifen, Sanktionen die die EU weit weniger treffen würden als die Sanktionen gegen Russand.

Luxmann 24.03.202608:58 Uhr

Das ist ja eigentlich eine gute initiative.
Dann sollte die EU allerdings sofort strengste sanktionen gegen Israel verhaengen,das ja offensichtlich der haupt kriegstreiber ist und sogar verlauten liess,dass es eventuell auch allein die agression gegen den Iran fortsetzen wuerde.

RCZ 24.03.202608:33 Uhr

Die EU -Kommissionspräsidentin sollte Selenskyj dazu bringen Frieden mit Russland zu unterzeichnen! Putin hat das Öl und das Gas das wir dringend brauchen um weiter zu wachsen! Doch wegen green Deal müssen wir wohl darauf verzichten?
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