Eine Drohne hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Wand eines Turbinengebäudes im russisch kontrollierten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja beschädigt.
In der Energiekrise wird die Atomkraft wieder als Ausweg und Alternative gepriesen. Dass sie mehr eine Gefahr als eine Chance darstellt, wird von vielen bis heute nicht begriffen.
Vor 40 Jahren kam es an der heutigen Grenze zwischen der Ukraine und Belarus zur weltweit größten AKW-Reaktorkatastrophe. Heute ist das radioaktiv verseuchte Gebiet auch noch vermint.
Zum 40. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl kommen keine Katastrophentouristen mehr. Dort bedrohen russische Drohnen nicht nur die Atomruine, sondern auch die Hoffnung auf Sicherheit.
Von der Leyen nennt den Ausstieg aus der Kernkraft einen strategischen Fehler und setzt ihre Hoffnung auf Mini-Reaktoren. Was sie können, was sie kosten – und wie die Bundesregierung damit umgeht.
Nach Jahren der Skepsis wendet sich die EU wieder verstärkt der Atomenergie zu: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte die Abkehr von der Atomkraft am Dienstag einen „strategischen Fehler“. Zugleich kündigte sie auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich neue Finanzhilfen der EU für Atomenergie an.
Das AKW Flamanville wurde wegen des starken Sturms über Nordfrankreich abgeschaltet. Nur das notwendige Personal bleibt vor Ort, alle anderen arbeiten von zu Hause aus.