AKW Flamanville

Frankreich schaltet Atomkraftwerk wegen Sturms ab

Das AKW Flamanville wurde wegen des starken Sturms über Nordfrankreich abgeschaltet. Nur das notwendige Personal bleibt vor Ort, alle anderen arbeiten von zu Hause aus.

Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal bei Sturm in Nordfrankreich vom französischen Konzern EDF abgeschaltet

Wegen des heftigen Sturms über Nordfrankreich hat der französische Stromkonzern EDF das Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal in der Nacht zu Freitag abgeschaltet Foto: Charly Triballeau/AFP/dpa

Wegen des heftigen Sturms über Nordfrankreich hat der französische Stromkonzern EDF das Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal in der Nacht zu Freitag abgeschaltet. Das für den Betrieb des Kraftwerks zwingend notwendige Personal befinde sich in dem AKW, die übrigen Mitarbeiter wurden aufgefordert, nicht zum Kraftwerk zu kommen und im Homeoffice zu arbeiten, teilte EDF mit. Entsprechend dem Verfahren bei Unwetter war die Leistung des Kraftwerks zunächst gedrosselt worden.

In der Nacht hatte der Sturm am Ärmelkanal in der Spitze an einer Stelle eine Geschwindigkeit von 213 Kilometer pro Stunde erreicht. Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt, es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen. Menschen kamen nach vorläufiger Bilanz aber nicht ernsthaft zu Schaden.

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