Blockade

Düsterer Kriegsjahrestag für Ukraine: EU kann nicht liefern

Seine Kriegsziele in der Ukraine hat Russland auch nach vier Jahren nicht erreicht. Zum Jahrestag des Invasionsbeginns zeigt Kiew Trauer und Tapferkeit – und Moskau seine Unerbittlichkeit.

Antonio Costa, Wolodymyr Selenskyj und Ursula von der Leyen kommen zum EU-Gipfel im Gebäude des Europäischen Rates an (Archivbild)

Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa (l.), der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kommen zu einem EU-Gipfel im Gebäude des Europäischen Rates an (Archivbild) Foto: Omar Havana/AP/dpa

Die Ukraine ist unter düsteren Vorzeichen in das fünfte Jahr ihres Kampfes gegen den russischen Angriffskrieg gestartet. Wegen eines Vetos Ungarns konnte die EU nicht wie geplant den finalen Beschluss für Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro fassen. Zudem bekräftigte Ungarn gemeinsam mit der Slowakei seine Blockade von neuen EU-Russland-Sanktionen. Moskau hingegen, das die Invasion am 24. Februar 2022 begonnen hatte, räumte zwar ein, seine Kriegsziele bisher nicht erreicht zu haben. Ablassen von seinen Absichten will Russland aber nicht.

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