Deutschland und Italien haben empört reagiert auf die Entscheidung Moskaus, die Bosch-Tochter BSH Household Appliances und die Tochterfirma der italienischen Heiztechnik-Firma Ariston Thermo Group in Russland unter „vorläufige Aufsicht“ des Konzerns Gazprom zu stellen.
Es werden Mammutprozesse: 26 mutmaßliche Verschwörer des sogenannten Reichsbürgernetzwerks um Heinrich XIII. Prinz Reuß sollen sich ab diesem Frühjahr vor drei Oberlandesgerichten verantworten.
Russland hat nach eigenen Angaben ein weiteres Dorf im Osten der Ukraine eingenommen. Beide Länder haben am Wochenende gegenseitig Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur verübt.
Es gibt neue Hoffnungen auf eine Feuerpause und die Freilassung von israelischen Geiseln, die immer noch von der Hamas gefangen gehalten werden. In der Nacht auf Montag kamen unterdessen erneut Menschen bei israelischen Luftangriffen ums Leben.
Politiker sind besorgt, dass Russland und andere ausländische Mächte soziale Netzwerke für Propaganda in der EU nutzen. Ein neues Gesetz soll Einhalt gebieten.
Angeblich beeinträchtigen russische Störsignale den europäischen Flugverkehr – auch Luxair hat seit Monaten damit zu kämpfen. Die Fluggesellschaft beteuert allerdings, dass die Sicherheit der Passagiere trotz Störung der GPS-Navigation zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sei.
Wegen einer Krebserkrankung ist er seit acht Jahren arbeitsunfähig. Jetzt muss sich ein Familienvater in den USA zumindest nicht mehr ums Geld sorgen. Seinen plötzlichen Reichtum will er teilen.
Vergangene Woche hatte das britische Parlament das entsprechende Gesetz verabschiedet, nun soll bereits ein erster Asylbewerber nach Ruanda abgeschoben worden sein. Bis Jahresende sollen 5.700 weitere Menschen folgen.
Der „Tag der Arbeit“ ist ein gesetzlicher Feiertag, an dem Arbeiterrechte und soziale Gerechtigkeit gefeiert werden. Während die Ursprünge des Arbeiterkampfs in Großbritannien und den USA liegen, waren es Kämpfer am anderen Ende der Welt – in Australien und Neuseeland –, die die ersten handfesten Erfolge verbuchten.
In mehreren deutschen Städten kam es zum Tag der Arbeit zu Demonstrationen von linken Aktivisten. Eine Versammlung in Stuttgart wurde teilweise aufgelöst, nachdem es der Polizei zufolge zu Angriffen auf Beamte gekommen war. Die Berliner Polizei sprach von einer weitgehenden störungsfreien Walpurgisnacht.
Für mehr Datenschutz, Mitbestimmung und Freiheit auf EU-Ebene. Das fordert die Luxemburger Piratenpartei in ihrem Wahlprogramm. Die Partei erarbeitete das Papier nach ihren bekannten Grundprinzipien: digital und basisdemokratisch.
Alte Machtkämpfe, Milizen und die ungelöste Palästina-Frage sind Faktoren, die einen Flächenbrand in der arabischen Welt begünstigen. Was sind die Kipppunkte?
Lydia Lominowska ist die Flucht vor den russischen Soldaten gelungen. Die 97-Jährige legte dafür rund zehn Kilometer zu Fuß zurück, ohne sich umzudrehen und mit der ständigen Angst, dass auf sie geschossen wird.
Das Parlament von Arizona hat ein drakonisches Gesetz gegen Abtreibungen aus dem Jahr 1864 gekippt, das erst einen Monat zuvor per Gerichtsbeschluss für gültig erklärt worden war.
Vermutlich weil ihm eine bestellte Bockwurst nicht passt, greift ein Mann den Mitarbeiter einer Tankstelle an und randaliert. Am Ende heißt es: Anzeige statt Genuss.
Die CSV ist bereit für den anstehenden Europawahlkampf, wie die beiden Spitzenkandidaten der Partei, Isabel Wiseler-Lima und Christophe Hansen, am Donnerstag deutlich machten, als sie Details ihrer Kampagne präsentierten.
Im Dezember bekam Georgien den Kandidatenstatus verliehen. Vier von fünf Georgiern wollen den Beitritt zur EU. Doch die Regierungspartei ist auf Putins Kurs, verbreitet Verschwörungserzählungen und will ein Agentengesetz nach Moskauer Vorbild. Ein Land in Aufruhr.
Das Team um den toten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny will mit einer Serie den Schuldigen für Russlands Armut und Russlands Krieg finden – und sorgt mit seiner recht einseitigen Verurteilung der 1990er Jahre für heftigen Streit unter liberal eingestellten Russinnen und Russen.
Kaum hat die linkspopulistische Regierung unter Robert Fico in der Slowakei die Präsidentschaftswahlen gewonnen, macht sie sich an den Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Ein Interview von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Debatte um einen möglichen Einsatz westlicher Bodentruppen in der Ukraine erneut angefacht.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Migrationsabkommen mit dem Libanon im Umfang von einer Milliarde Euro angekündigt. Von der Leyen erklärte am Donnerstag bei einem Besuch in der libanesischen Hauptstadt Beirut, das Geld sei unter anderem für den Grenzschutz und zur Rückführung syrischer Flüchtlinge vorgesehen. Menschenrechtler übten scharfe Kritik an den Plänen.
Bei den englischen Kommunalwahlen am Donnerstag haben die seit 14 Jahren in Großbritannien regierenden Konservativen unter Premier Rishi Sunak eines ihrer schlechtesten Resultate der vergangenen 40 Jahre erzielt.
Die Spitzenkandidaten von „déi gréng“, Tilly Metz und Fabricio Costa, haben am Freitagmorgen den Europawahlkampf der Grünen lanciert. Mit vier Prioritäten will man den Sitz im Europaparlament verteidigen.
Die DP zieht mit dem Slogan „Europa. Stäerken, wat eis schützt“ in den Europawahlkampf. Am Freitag stellten die Spitzenkandidaten der Liberalen, Amela Skenderovic und Charles Goerens, die Themenschwerpunkte ihrer Wahlkampagne vor.
Vor einem Jahr wurde Serbien durch zwei blutige Amokläufe erschüttert. Trotz einer monatelangen Protestwelle gegen die Gewalt scheint der Balkanstaat kaum Lehren aus dem Blutvergießen gezogen zu haben.
Es soll um Chinas Einfluss auf Russland gehen, aber auch um Handelsbeziehungen: Der chinesische Präsident Xi Jinping wird zum Auftakt einer Europareise am 6. und 7. Mai zu einem Staatsbesuch in Frankreich erwartet.
Am 7. Mai startet Wladimir Putin in seine fünfte Amtszeit als Russlands Präsident. Ohne Krieg ist sie nicht denkbar. Das gesamte politische System ist auf den Krieg in der Ukraine ausgerichtet. Die Gesellschaft ist militarisiert – und gleichgültig zugleich.
Europa vor dem Rechtsruck? Schicksalswahl am 9. Juni? Das Ende, das naht? Vor den Wahlen zum Europaparlament in sechs Wochen mangelt es nicht an Superlativen des politischen Grauens, das sich bald über Europa legen könnte. Für Aufmerksamkeit war also gesorgt vor der letzten Plenarsitzung dieser Legislatur in Straßburg Ende April. Wir trafen zu diesem Anlass die sechs Abgeordneten aus Luxemburg für persönliche Rück- und Ausblicke. Einigen ist die Wiederwahl nahezu gesichert. Aber alle werden es wohl nicht mehr nach Europa schaffen.
Der SPD-Europapolitiker Matthias Ecke ist beim Aufhängen von Wahlplakaten in Dresden auf offener Straße angegriffen und dabei nach Parteiangaben schwer verletzt worden.
Fokus hat am Samstag das Wahlprogramm vorgestellt. „Europa muss liefern“ lautet die zentrale Forderung. Frank Engel und Monica Semedo äußern sich gegenüber dem Tageblatt zum Programm der Partei.
Die Zahl der Opfer durch die schweren Überschwemmungen im Süden Brasiliens steigt immer weiter. Gouverneur Leite warnte vor einer beispiellosen Katastrophe in der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt Porto Alegre.