Russland

Bosch-Tochter und Ariston unter „vorläufige Aufsicht“ von Gazprom gestellt

Deutschland und Italien haben empört reagiert auf die Entscheidung Moskaus, die Bosch-Tochter BSH Household Appliances und die Tochterfirma der italienischen Heiztechnik-Firma Ariston Thermo Group in Russland unter „vorläufige Aufsicht“ des Konzerns Gazprom zu stellen.

Die Werke zur Herstellung von Waschmaschinen und Kühlschränken wurden unter die „vorläufige Aufsicht“ des Konzerns Gazprom gestellt

Die Werke zur Herstellung von Waschmaschinen und Kühlschränken wurden unter die „vorläufige Aufsicht“ des Konzerns Gazprom gestellt Foto: AFP/Thomas Kienzle

„Wir verurteilen die angeordnete Zwangsverwaltung und behalten uns in enger Abstimmung mit Italien eine weitere Reaktion vor“, hieß es am Samstagabend aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Die italienische Regierung bestellte den russischen Botschafter ein. Ein EU-Sprecher verurteilte das Vorgehen Moskaus als „einen weiteren Beweis für Russlands Missachtung internationaler Gesetze und Regeln“.

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