„Hybrider Angriff“
GPS-Störungen im Nahen Osten: Luxair muss auf alternative Navigationssysteme zurückgreifen
Angeblich beeinträchtigen russische Störsignale den europäischen Flugverkehr – auch Luxair hat seit Monaten damit zu kämpfen. Die Fluggesellschaft beteuert allerdings, dass die Sicherheit der Passagiere trotz Störung der GPS-Navigation zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sei.
Fliegen ohne GPS, aber dennoch nicht blind Symbolfoto: AFP/Nelson Almeida
Seit geraumer Zeit leidet der europäische Flugverkehr stellenweise unter Störungen des GPS-Navigationssystems. Auch Luxemburger Flüge sind betroffen: „Einige Luxair-Flüge waren in der Tat mehrere Monate lang mit GPS-Spoofing-Problemen konfrontiert, insbesondere entlang der Luftkorridore im Nahen Osten, das heißt über Irak, Saudi-Arabien und Ägypten“, teilt die Fluggesellschaft auf Nachfrage des Tageblatt am Montag hin mit. In ihrer recht knappen Antwort sagt Luxair weiter, dass sie „entsprechend den Empfehlungen des Flugzeugherstellers geeignete Flugverfahren eingeführt“ haben, um so die durch die Störungen bewirkten Risiken zu minimieren. Dazu würden das „Abschalten des fehlerhaften GPS-Signals und die Verwendung alternativer konventioneller Navigationssysteme, die nicht auf GPS angewiesen sind“ gehören, teilt Luxair mit.