Medienbericht

Nach Suspendierung: Philippe Wilmes wird von Hôpitaux Robert Schuman gekündigt

Nach seiner vorläufigen Suspendierung wird der Arzt Philippe Wilmes in Zukunft wohl definitiv nicht mehr bei den HRS praktizieren.

Porträt von Philippe Wilmes, ehemaliger Arzt, nach Vorwürfen unnötiger Knieoperationen von RTL entlassen

Philippe Wilmes wurde nach Vorwürfen unnötiger Knieoperationen laut RTL gekündigt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Dem Orthopäden Philippe Wilmes, der am 20. Januar vorläufig von den Hôpitaux Robert Schuman suspendiert worden war, wurde gekündigt. Davon berichtet 100,7 zuerst. Am Nachmittag bestätigten die HRS, dass Wilmes bei einem Gespräch am Mittwoch mitgeteilt wurde, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei.

Die Suspendierung war aus Vorsichtsgründen im Interesse der Patientensicherheit erfolgt. Grundlage der Entscheidung der Direktion des Kirchberger Krankenhauses sollen medizinische Fälle gewesen sein, die darauf hindeuten, dass bestimmte Knieoperationen nicht notwendig gewesen wären.

Die Verantwortlichen bewerten dies als schweren beruflichen Fehler und als Bruch des Vertrauensverhältnisses. Infolgedessen wurde dem Chirurgen die seit März 2013 bestehende Zulassung entzogen. Gegen diese Entscheidung kann Wilmes vor dem Arbeitsgericht vorgehen. Dem Arzt sei diese Entscheidung bislang mündlich, allerdings noch nicht schriftlich mitgeteilt orden, so 100,7.

Parallel dazu läuft beim „Collège médical“ eine disziplinarische Untersuchung gegen den Mediziner. Drei Experten sind damit beauftragt worden, die mutmaßlichen Behandlungsfehler zu prüfen und ihren Bericht bis zum 22. April an die Gesundheitsministerin zu übermitteln.

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