Energiekrise
„Von den Subventionen ausgeschlossen“ – Luxemburgs Heizöl-Haushalte und die Hilfspakete
Einst heizte das halbe Land mit „Mazout“. Inzwischen gehören Heizöl-Heizungen zu einer aussterbenden Art. Aber noch immer müssen viele Haushalte in Luxemburg ihre großen Tanks mit Heizdiesel füllen, um die vier Wände im Winter warm zu bekommen. Von riesigen Hilfspaketen, die ihre wegen der Energiekrise ebenfalls gestiegenen Kosten dafür abfedern, profitieren sie aber weit weniger als jene Haushalte, die mit Gas heizen.
Ölheizung im Keller eines Einfamilienhauses: „Es gibt viele Häuser, vor allem in ländlichen Regionen im Norden, im Éislek, im Osten, die müssen damit heizen“ Symbolfoto: dpa/Christian Charisius
„Sie müssen den vollen Preis bezahlen – sie wurden von den Subventionen ausgeschlossen.“ Das sagt Nico Hoffmann, Präsident des Luxemburger Verbraucherschutzes ULC. Was Hoffmann meint, sind Haushalte, die in Luxemburg mit Heizöl heizen. „Es gibt viele Häuser, vor allem in ländlichen Regionen im Norden, im Éislek, im Osten, die müssen damit heizen“, sagt er. Dort könne man nicht „von heute auf morgen“ die Art und Weise ändern, mit der man das Haus auf Temperaturen bekommt.