Nach Ansicht des Nahost- und Sicherheitsexperten Ali Fathollah-Nejad verfügt US-Präsident Donald Trump im Iran-Konflikt zwar über keine guten militärischen Optionen. Aber seine Strategie des wirtschaftlichen Drucks könnte zu „Rissen“ in der Teheraner Machtelite führen. Fathollah-Nejad ist Chef der Berliner Denkfabrik „Center for Middle East and Global Order“ und Autor des Buches „Iran – Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät“.
13 Nächte lang greifen die USA den Iran an. Der Ölpreis steigt während der Angriffswelle deutlich. Eine Pause sorgt nun für Abkühlung an den Rohöl-Märkten.
Die Märkte stellen sich auf eine „geopolitische Risikoprämie“ ein. Iran und die Huthi-Milizen in Jemen drohen mit einer Blockade der Meerenge Bab al-Mandab.
Die US-Armee verstärkt ihre Angriffe auf den Iran, Revolutionsgarden stoppen Schiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Die Eskalation im Nahostkonflikt führt zu steigenden Ölpreisen und fordert internationale Unterstützung zum Schutz der weltweiten Schifffahrt.
Es ist noch zu früh, um zu wissen, wann oder wie der Krieg mit dem Iran enden wird oder welche geopolitischen oder wirtschaftlichen Folgen er haben wird. Doch eines ist bereits sicher: Was unter Energiesicherheit zu verstehen ist, muss neu überdacht werden.
Nach der US-Ankündigung einer Blockade in der Straße von Hormus steigen die Ölpreise deutlich. Damit ist die kurzfristige Entspannung am Ölmarkt schon wieder vorbei.
Nach dem Preissturz am Mittwoch steigen die Ölpreise wieder. Die angespannte Lage an der Straße von Hormus sorgt weiter für Unsicherheit an den Märkten.
Das Tageblatt hat mit Jean-Marc Zahlen, Generalsekretär des GEML, über Versorgungssicherheit, den Waffenstillstand im Iran und die Preise an der Zapfsäule gesprochen und ihn gefragt, was Luxemburg von Frankreich unterscheidet.