Einigung auf Feuerpause

Ölpreis fällt wieder unter die 100-Dollar-Marke

Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg hat der Ölpreis deutlich nachgelassen.

Luftaufnahme eines großen Tankers auf dem Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen bei klarem Himmel

Eine Luftaufnahme zeigt einen Tanker in Gelsenkirchen Foto: AFP

Die Ölpreise sinken nach der Ankündigung der Waffenruhe zwischen der USA und dem Iran wieder: Gegen 7.00 Uhr fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 13,13 Prozent auf 94,92 Dollar (81,15 Euro). Der Preis für die US-Referenzsorte sank um 14,53 Prozent auf 96,54 Dollar. Die asiatischen Börsen schossen ins Plus.

In Südkorea notierte der Leitindex Kospi gegen 7.00 Uhr fast sieben Prozent im Plus, der Nikkei in Tokio ging um mehr als fünf Prozent nach oben. Auch an den Börsen in Taipeh, Sydney und in Hongkong legten die Aktienkurse zu.

Kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend eine „beidseitige Waffenruhe“ verkündet. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen.

Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

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